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Shopware Skalierbarkeit prüfen – 9 Fragen, ob Ihr Shop Wachstum verkraftet

Shopware Skalierbarkeit entscheidet darüber, ob Wachstum zu mehr Umsatz führt – oder zu Ausfällen. Ein Shop läuft mit 10.000 Besuchern stabil. Bei 50.000 wird er langsam. Bei 100.000 bricht er zusammen.

Performance unter Last verschlechtert sich nicht linear. Sie kippt ab einem bestimmten Punkt. Plugins, die bei wenig Traffic unauffällig sind, werden unter hoher Last zum Engpass. Datenbankabfragen, die mit 5.000 Produkten schnell sind, werden mit 50.000 Produkten kritisch.

Shop Skalierung scheitert selten an fehlender Serverleistung. Meist sind technische Schulden in Code, Architektur oder Datenbank die Ursache. Diese Probleme bleiben unsichtbar, bis Traffic oder Sortiment wachsen. Dann sinkt die Conversion genau in dem Moment, in dem Sie skalieren möchten.

Ein strukturiertes Skalierbarkeits-Audit beantwortet neun zentrale Fragen, bevor Wachstum zum Risiko wird.

Warum Skalierbarkeit kein Server-Problem ist

Viele gehen davon aus, dass Shopware Skalierbarkeit durch stärkere Server erreicht wird. Mehr RAM, mehr CPU, schnellere SSD. Das kann helfen, löst aber selten die Ursache.

Der Engpass liegt meist im Code oder in der Datenbank.

  • Ein Plugin erzeugt hunderte Datenbankabfragen pro Seitenaufruf.
  • Ein Template lädt alle Bilder gleichzeitig statt verzögert.
  • Eine Kategorie zeigt tausende Produkte ohne Pagination.

Diese Probleme lassen sich nicht durch mehr Hardware beheben.

Unter Last entsteht zusätzlich Ressourcen-Konkurrenz. Bei 10 gleichzeitigen Nutzern reicht die Datenbank. Bei 100 warten Anfragen auf freie Verbindungen. Bei 500 kippt das System.

Technische Schulden entstehen über Jahre. Plugins werden installiert, Features ergänzt, Updates verschoben. Mit Testdaten läuft alles stabil. Mit realen Datenmengen zeigt sich die Schwäche.

Wir sehen regelmäßig Shops, die bei moderatem Traffic stabil sind. Nach einer Marketing-Kampagne steigt der Traffic deutlich – und der Shop wird instabil. Ursache ist nicht die Hardware, sondern fehlende Skalierungsstrategie.

Die 9 kritischen Fragen zur Shopware Skalierbarkeit

 

1. Wie verhält sich der Shop bei dreifachem Traffic?

Was passiert bei einer Sale-Aktion oder Kampagne?
Load-Testing zeigt, ob der Shop stabil bleibt oder einen Break-Point erreicht. Dieser Punkt muss bekannt sein, bevor reale Nutzer ihn erreichen.

2. Sind Datenbankabfragen optimiert?

Das Slow-Query-Log zeigt Abfragen über einer Sekunde.
Fehlende Indizes, N+1-Probleme oder komplexe Joins werden mit wachsendem Sortiment zum Risiko.

3. Werden Plugins unter Last zum Engpass?

Plugins ohne Caching oder mit externen API-Calls bremsen bei hoher Last.
Unter realer Last zeigen sich Schwächen, die im Normalbetrieb verborgen bleiben.

4. Ist das Caching korrekt konfiguriert?

HTTP-Cache, Full-Page-Cache, Object-Cache und Opcode-Cache müssen sauber greifen.
Eine Cache-Hit-Rate unter 80 % ist ein Warnsignal. Falsche Invalidierung kann Performance oder Datenkonsistenz gefährden.

5. Ist horizontale Skalierung möglich?

Ein größerer Server ist vertikale Skalierung.
Mehrere App-Server mit Load-Balancer sind horizontale Skalierung.

Wichtige Punkte:

  • Sessions in Redis statt Dateisystem
  • Stateless-Architektur
  • CDN für statische Inhalte

Ohne horizontale Skalierung gibt es eine natürliche Wachstumsgrenze.

6. Ist der Tech-Stack aktuell?

Veraltete PHP-, Symfony- oder Shopware-Versionen blockieren Performance-Verbesserungen.
Oft verhindern inkompatible Plugins Updates. Technische Schulden begrenzen dann die Skalierungsfähigkeit.

7. Existiert kontinuierliches Performance-Monitoring?

Werden nach Updates oder Deployments Kennzahlen geprüft?
Ohne Monitoring verschlechtert sich Performance schleichend. Probleme werden erst spät erkannt.

8. Sind kritische Prozesse asynchron?

Produktimporte, ERP-Synchronisation oder Newsletter-Versand dürfen das Frontend nicht blockieren.
Job-Queues sind für skalierbare Systeme notwendig.

9. Gibt es einen Notfallplan für Traffic-Spitzen?

Black Friday oder virale Kampagnen kommen nicht geplant.
Existiert ein dokumentierter Plan für zusätzliche Kapazität, temporäre Deaktivierung nicht-kritischer Funktionen oder aggressiveres Caching?

Skalierbarkeit erfordert Vorbereitung.

Frage, Risiko, Prüf-Methode

FrageRisiko-IndikatorPrüf-Methode
Performance bei 3x TrafficShop wird instabilLoad-Testing mit K6 oder JMeter
Optimierte DatenbankAbfragen > 1 SekundeSlow-Query-Log analysieren
Plugins als EngpassHoher CPU- oder Memory-VerbrauchAPM unter Last
Caching korrektHit-Rate < 80 %Cache-Statistiken prüfen
Horizontale SkalierungSessions lokal gespeichertArchitektur-Review
Aktueller Tech-StackVeraltete VersionenVersionsprüfung
Monitoring vorhandenKeine MetrikenAPM & Alerts einrichten
Prozesse asynchronFrontend blockiertJob-Queue prüfen
NotfallplanKeine DokumentationRunbook-Review

Skalierbarkeit systematisch prüfen

Wir beantworten alle 9 Fragen durch strukturierte Analyse, Load-Testing und Architektur-Review.
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Kurztest – Ist Ihr Shop bereit für Wachstum?

Besteht bei fünf oder mehr Punkten Unsicherheit, liegt Handlungsbedarf vor:

  • Wurde dreifacher Traffic getestet?
  • Sind Datenbankabfragen vollständig optimiert?
  • Ist bekannt, welche Plugins unter Last bremsen?
  • Liegt die Cache-Hit-Rate über 80 %?
  • Kann die Infrastruktur horizontal skalieren?
  • Ist der Tech-Stack aktuell?
  • Existiert Monitoring mit Warnmeldungen?
  • Laufen Hintergrundprozesse asynchron?
  • Gibt es einen dokumentierten Notfallplan?

Maßnahmen – kurzfristig und langfristig

Kurzfristig (1–2 Wochen)

  • Load-Testing etablieren
  • Slow-Query-Log analysieren
  • Caching optimieren
  • Monitoring einrichten
  • Sessions auslagern
  • Kritische Plugins prüfen

Mittelfristig (1–2 Monate)

  • Tech-Stack-Updates planen
  • Datenbankabfragen refaktorieren
  • Job-Queue-System einführen
  • CDN vollständig integrieren
  • Load-Balancer vorbereiten

Langfristig

  • Kritische Bereiche entkoppeln
  • Such- und Filterprozesse auslagern
  • Read-Replicas einführen
  • Skalierbare Infrastruktur aufbauen

Technische Schulden sind kein akutes Problem – bis Wachstum einsetzt. Dann treten sie sichtbar zutage.

Audit als Entscheidungsgrundlage

Shopware Skalierbarkeit lässt sich nur durch strukturierte Analyse bewerten. Code, Datenbank, Infrastruktur und Architektur müssen gemeinsam betrachtet werden.

Unser Shopware 6 Performance & UX Audit prüft die Skalierungsfähigkeit systematisch:

  • Load-Testing mit 2x, 3x und 5x Traffic
  • Analyse von Datenbankstruktur und Abfragen
  • Bewertung der Plugin-Performance
  • Prüfung von Caching und Infrastruktur
  • Identifikation von Update-Blockern
  • Bewertung asynchroner Prozesse
  • Erstellung eines Notfallplans

Das Audit kostet 1.500 €. Die Laufzeit beträgt 10 Werktage. Sie erhalten eine priorisierte Roadmap und eine realistische Aufwandsschätzung.

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