Post-Migration-Fallstricke zeigen sich selten sofort. Der Shop geht live. Technisch läuft alles, der Checkout funktioniert, Bestellungen kommen rein. Zwei bis vier Wochen später brechen organischer Traffic und Conversion-Rate ein, Rankings fallen, der Umsatz sinkt.
Die Ursachen liegen meist nicht im neuen System, sondern in übersehenen Details während der Migration.
Typische Shopware-Migrationsprobleme betreffen sieben Bereiche: fehlende oder falsche Redirects, Canonical-Fehler, doppelte oder fehlende Indexierung, fehlerhaftes Tracking, Performance-Einbruch nach Go-Live, unvollständige Produktdaten und instabile Schnittstellen.
Ein strukturiertes Post-Migration-Audit identifiziert diese Punkte frühzeitig, bevor Rankings dauerhaft verloren gehen.
Warum Probleme oft erst Wochen später sichtbar werden
Viele Effekte treten zeitverzögert auf.
Google crawlt nicht alle Seiten sofort. Hauptkategorien werden schnell geprüft, Long-Tail-Produkte oft erst nach Wochen. Wenn Redirects fehlen, entstehen schrittweise 404-Fehler. Rankings sinken nicht abrupt, sondern kontinuierlich.
Indexierungsprobleme zeigen sich ebenfalls verzögert. Alte URLs bleiben im Index, neue werden nicht vollständig aufgenommen. Häufige Ursachen sind fehlerhafte Canonical-Tags oder versehentlich gesetzte noindex-Attribute.
Tracking-Fehler fallen erst auf, wenn Berichte fehlen. Analytics lädt, aber E-Commerce-Events werden nicht erfasst. Der DataLayer wurde nicht korrekt übernommen. Marketing sieht sinkende Conversions, obwohl Bestellungen eingehen.
Auch Performance-Probleme entstehen oft erst unter realer Last. In der Testumgebung lief alles stabil. Produktiv greifen Tracking-Skripte, externe Schnittstellen und echte Nutzer gleichzeitig zu. Mobile-Performance sinkt, Absprungraten steigen.
7 typische Post-Migration-Fallstricke
1. Fehlende oder falsche Redirects
Unvollständige Redirect-Tabellen sind der häufigste Fehler. Hauptseiten sind korrekt umgeleitet, viele Produktseiten nicht. Alte URLs führen zu 404-Fehlern. Google entfernt sie aus dem Index.
2. Canonical-Fehler
Canonical-Tags verweisen noch auf alte Domains oder auf die Staging-Umgebung. Rankings bleiben bei der alten Domain.
3. Doppelte oder fehlende Indexierung
Alte und neue Domain sind parallel indexiert. Oder wichtige Seiten stehen versehentlich auf noindex.
4. Unvollständiges Tracking
E-Commerce-Events fehlen. Der DataLayer wurde nicht korrekt implementiert. Conversion-Daten werden nicht erfasst.
5. Performance-Einbruch
Caching ist nicht korrekt konfiguriert. Tracking-Skripte blockieren das Rendering. Mobile-Nutzer brechen häufiger ab.
6. Fehlerhafte Produktdaten
Beschreibungen fehlen. Varianten sind nicht korrekt zugeordnet. Attribute wurden nicht sauber gemappt.
7. Instabile Schnittstellen
ERP-, Payment- oder Versand-Anbindungen funktionieren in der Testumgebung, produktiv jedoch nicht zuverlässig.
Fallstrick – Symptom – Sofort-Check
| Fallstrick | Typisches Symptom | Sofort prüfen |
|---|---|---|
| Fehlende Redirects | Steigende 404-Fehler | Alte URLs testen, 404-Report prüfen |
| Canonical-Fehler | Rankings bleiben bei alter Domain | Canonical-Tags im Quellcode prüfen |
| Doppelte Indexierung | Duplicate Content | Beide Domains in Search Console prüfen |
| Tracking-Probleme | Keine Conversion-Daten | Test-Bestellung durchführen |
| Performance-Einbruch | Höhere Absprungrate | Caching, Skripte, Ladezeit prüfen |
| Fehlende Produktdaten | Unvollständige Seiten | Stichproben durchführen |
| Instabile Schnittstellen | Bestellungen fehlen im ERP | API-Logs prüfen |
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Top-URLs der alten Domain manuell prüfen. 301-Weiterleitungen validieren.
Canonical-Tags prüfen (10 Minuten)
Startseite, Kategorie und Produkt öffnen. Canonical im Quellcode kontrollieren.
Indexierung validieren (15 Minuten)
Search Console prüfen. Sitemap einreichen. site:-Abfrage durchführen.
Tracking testen (15 Minuten)
Test-Bestellung auslösen. E-Commerce-Event validieren.
Performance prüfen (5 Minuten)
Ladezeit vergleichen. Drittanbieter-Skripte kontrollieren.
Diese Schritte decken die kritischsten Risiken ab.
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