Ist Shopware 6 nach der Migration instabil? Stabilisierungs- & Migrations-Audit
Ein Shopware 6 Shop kann live sein, Bestellungen können eintreffen – und trotzdem fühlt sich das System an wie eine Dauerbaustelle. Viele Teams erleben genau das nach einer Migration von SW5 auf SW6 oder nach dem ersten halben Jahr im Betrieb: Updates machen Angst, Plugins kollidieren, der Shop wird langsamer, Tickets stapeln sich, und jede kleine Änderung wirkt wie ein Risiko.
Das frisst Zeit, Budget und Nerven. Und es ist gefährlich, weil es Entscheidungen blockiert: Man traut sich nicht mehr an die Weiterentwicklung heran. Das Marketing will Kampagnen, die IT will Ruhe, die Geschäftsführung will Planungssicherheit – und am Ende passiert zu wenig, weil niemand die Gesamtlage sauber bewertet.
Genau dafür gibt es dieses Audit: Wir bringen Ordnung in die Lage, priorisieren die echten Risiken und machen Updates, Betrieb und Weiterentwicklung wieder planbar.
Wenn der Shop live ist, aber nicht ruhig läuft
Viele Händler denken nach der Migration: „Jetzt sind wir fertig, jetzt wird es besser.“ In der Realität beginnt nach dem Go-Live oft die schwierigste Phase: Stabilisierung. Denn jetzt zeigt sich im Alltag, was in einem Projektplan nicht immer sichtbar ist – Lastspitzen, reale Nutzerpfade, echte Daten, echte Integrationen.
Typische Signale, dass Stabilisierung fehlt:
Welche Plugins wirklich sauber zusammenspielen (und welche nur „gerade so“)
- Welche Schnittstellen „so halb“ laufen und bei Last kippen
Welche Cronjobs oder Importprozesse Ausfälle verursachen
Welche Performance-Schwächen im echten Traffic entstehen
Welche SEO–/Redirect-Themen erst nach Wochen sichtbar werd
Das Ergebnis ist selten ein einzelner Bug. Es ist ein System, das nicht mehr planbar wirkt – und damit wird jede Veränderung teuer.
Kurztest: Trifft das auf Sie zu?
Wenn Sie zwei oder mehr Punkte mit „Ja“ beantworten, lohnt sich dieses Audit fast immer:
- Updates werden verschoben, weil niemand die Folgen sicher einschätzen kann.
- Es gibt wiederkehrende Fehler, aber keine saubere Ursache (nur Workarounds).
- Schnittstellen laufen, aber Sie haben kein Monitoring oder klare Alarme.
- Die Performance schwankt stark, besonders auf mobilen Geräten oder im Checkout.
- Die SEO/Indexierung ist nach Migration „komisch“, aber schwer greifbar.
- Ihr Team verliert Zeit mit Tickets statt mit der Weiterentwicklung.
Warum „Migration fertig“ nicht gleich „System stabil“ bedeutet
Eine Migration bringt Daten, Templates, Plugins und Prozesse in ein neues System. Aber Stabilität entsteht erst, wenn die neue Umgebung strukturiert geführt wird. Shopware 6 ist modular. Das ist stark – aber es bedeutet auch: Jede Erweiterung und jede Abhängigkeit muss sauber verstanden werden.
Und gerade nach Migrationen existiert häufig ein Mix aus:
- Legacy-Entscheidungen aus SW5 („So haben wir es immer gemacht“)
- Neuen Plugins als Ersatz (nicht immer 1:1 passend)
- Individuellen Anpassungen, die im Projekt funktionieren, später aber Updates blockieren
- Schnittstellen, die „irgendwie“ laufen, aber keine klare Fehlerbehandlung haben
Das ist der Moment, in dem Unternehmen anfangen, Feuerwehr zu spielen. Dieses Audit ersetzt Feuerwehr durch Kontrolle.
Vier Situationen, die wir nach der Umstellung von SW5 auf SW6 regelmäßig sehen
Beispiel 1: Plugin-Chaos und Update-Angst
Der Shop funktioniert, aber Updates werden verschoben. Warum? Weil niemand sicher sagen kann, was nach einem Update zerbricht. Die Plugin-Landschaft ist gewachsen, manche Erweiterungen hängen indirekt zusammen, und es fehlen klare Regeln: Was ist kritisch? Was kann raus? Was blockiert uns?
Ergebnis: Man bleibt auf Versionen hängen, Sicherheit und Stabilität sinken, und jede Verbesserung wird teurer.
Beispiel 2: Daten und Schnittstellen laufen „so halb“
Bestellungen treffen ein, aber Prozesse im Hintergrund sind instabil: Import/Export, JTL, PIM, ERP, Versand, Zahlungsabgleich. Oft funktionieren diese Abläufe im Normalbetrieb – aber bei Spitzenauslastung kippen sie. Dann entstehen inkonsistente Daten, verzögerte Bestellprozesse oder harte Ausfälle durch Cronjobs.
Das Problem ist nicht „die Schnittstelle“, sondern fehlende Robustheit, Monitoring und klare Verantwortlichkeiten.
Beispiel 3: SEO/Performance verschlechtert sich schleichend
Der Shop ist live, Rankings wirken zuerst stabil. Wochen später sinken Sichtbarkeit oder Konversionsrate. Häufige Ursachen: Redirect-Logik nicht sauber, Canonical-Tags/Indexierung inkonsistent, mobile Performance durch Third-Party-Skripte oder Theme-Last gesunken. Niemand sieht den einen Knopf, den man drücken muss – weil es ein Zusammenspiel ist.
Beispiel 4: Checkout-Probleme, die nur sporadisch auftreten
Im Tagesgeschäft wirkt alles „okay“, aber in bestimmten Situationen bricht der Checkout ab: bestimmte Zahlungsarten, bestimmte Versandländer, bestimmte Gutscheinkombinationen, bestimmte Warenkorbgrößen. In der Regel steckt dahinter eine Kombination aus Plugin-Logik, State-Machine-Konfiguration, externen Calls oder Timeouts. Das ist besonders teuer, weil die Fehler nicht dauerhaft sichtbar sind – aber Umsatz kosten.
Stabilisierung & Migrations-Chaos Audit
10 Werktage Analyse + Onboarding
2.500 Euro Festpreis
Dieses Audit ist kein reiner Technik-Check. Es ist eine strukturierte Bewertung Ihres Live-Systems nach der Migration – mit dem Ziel, Stabilität, Update-Fähigkeit und planbare Weiterentwicklung herzustellen.
Wir führen bewusst nur eine begrenzte Anzahl paralleler Audits durch. Dabei handelt es sich nicht um eine automatisierte Auswertung, sondern um ein manuelles Onboarding plus Analyse: Plugins, Integrationen, Prozesse, Logs, Performance-Pfad, SEO-Risiken.
Was wir im Audit wirklich prüfen
Plugin-Landschaft, Abhängigkeiten & Update-Fähigkeit
Wir prüfen, welche Plugins kritisch sind, welche Abhängigkeiten bestehen, wo Konfliktpotenzial liegt und ob Updates planbar sind. Dabei geht es nicht um „alles neu“, sondern um Klarheit: Was ist stabil? Was stellt ein Risiko dar? Was ist unnötig? Was blockiert uns? Am Ende wissen Sie, welche Update-Reihenfolge sinnvoll ist und wo Sie zuerst entlasten müssen.
Fehlerbild, Logs, Prozesse: Warum es knallt
Wir schauen uns typische Problemzonen an, die nach Migrationen auftreten: sporadische Fehler, Timeouts, Checkout-Störungen, Backend-Performance, Queue-Themen. Entscheidend ist: Wir suchen nicht nur Symptome, sondern Ursachen und Muster. Dazu gehört auch die Frage: Wo fehlen saubere Prozesse (z. B. Staging/QA), sodass Fehler immer erst live auffallen?
Daten, Schnittstellen, Cronjobs: Die unsichtbaren Risiko-Zonen
Viele Instabilitäten entstehen nicht im Frontend, sondern im Hintergrund: Cronjobs, Synchronisierungen, Importprozesse, Zahlungsabgleich, Bestandsabgleich, Versandprozesse. Wir bewerten Robustheit, Wiederholbarkeit, Fehlerbehandlung und wo Monitoring fehlt. Ziel: Probleme früh erkennen – statt erst, wenn Kunden anrufen.
Performance & Frontend nach Migration
Wir prüfen Performance nicht als „Score“, sondern entlang echter Nutzerpfade: Startseite, Kategorie, Suche, Produktdetail, Warenkorb, Checkout. Dazu gehören Asset-Last, Third-Party-Skripte, Theme-Struktur, Caching-Ansatz, Bildformate und typische Bremsen nach Migration. Wir markieren klar, was schnelle Erfolge bringt (z. B. Bildpipeline/JS-Last) und was strukturell ist (z. B. Theme-Architektur).
SEO, Redirects & Indexierung
Post-Migration SEO-Probleme sind oft leise, aber teuer. Wir prüfen Leistungsdaten der Google Search-Console, Redirect-Logik, Canonical-Tags, Indexierungsstatus, Sitemap-Konsistenz und typische Fallen, die nach Relaunch/Migration auftreten. Ziel ist nicht „SEO-Beratung“, sondern technische Hygiene: damit Sichtbarkeit nicht unbemerkt wegbricht.
Was Sie nach 10 Tagen in der Hand haben
Sie erhalten eine priorisierte Roadmap, die nicht nur „was“, sondern auch „warum“ erklärt:
- Klare Stabilitäts-Risiken (hoch/mittel/niedrig) inkl. den Auswirkungen auf Umsatz/Betrieb
- Update-Fähigkeit: Was blockiert? Was ist sicher? Welche Reihenfolge ist sinnvoll?
- schnelle Erfolge vs. strukturelle Maßnahmen (damit Sie nicht am falschen Ende beginnen)
- Aufwandsschätzung pro Maßnahme (realistisch, nicht „Pi mal Daumen“)
- Empfehlung für den sinnvollsten Umsetzungsweg (projektbasiert statt Ticket-Chaos)
Zusätzlich bekommen Sie eine kurze Entscheidungsvorlage: Welche 3–5 Maßnahmen bringen am schnellsten Ruhe in den Betrieb, und welche Themen müssen geplant werden, damit das System nicht wieder abdriftet.
Wie daraus ein planbarer Umsetzungsweg wird
Nach dem Audit können Sie strukturiert entscheiden:
- Erst Stabilität herstellen (damit Updates wieder möglich werden)
- Dann Performance/Checkout-Reibung reduzieren
- Danach SEO-Risiken schließen
- Zuletzt Weiterentwicklung wieder planbar aufsetzen
Wichtig: Umsetzung erfolgt sinnvollerweise als klar definiertes Optimierungsprojekt. Nicht als unendliche Stundenbuchung mit Tickets, die nie fertig werden. Genau dieser Unterschied spart im Alltag am meisten Geld.
Was dieses Audit bewusst nicht ist
Damit es keine falschen Erwartungen gibt:
- Es ist keine komplette Neuentwicklung.
- Es ersetzt keine langfristige Produkt- oder Marketingstrategie.
- Es ist keine pauschale Plugin-Empfehlungsliste ohne Kontext.
Es ist die Grundlage, um wieder sauber entscheiden zu können – und danach Änderungen gezielt umzusetzen.
Ablauf & Start
Wir starten mit einem kurzen Kickoff und dem Onboarding: Zugänge, Setup, Zielbild, wichtigste Schmerzpunkte. Danach folgt die Analysephase. Nach 10 Werktagen erhalten Sie den Strategieplan und wir gehen gemeinsam durch, was Priorität hat und wie Sie die nächsten Wochen planbar umsetzen.
Damit der Start reibungslos läuft, klären wir im Kickoff auch, welche Zugänge benötigt werden (Shop-Admin, Hosting/Logs, relevante Integrationszugänge, Google Search Console/Analytics, falls vorhanden). Wenn etwas fehlt, ist das nicht schlimm – wir priorisieren dann den Teil, der möglich ist, und markieren offene Punkte sauber.
Häufig gestellte Fragen zu Shopware Integrationen
Antworten auf die wichtigsten Fragen deutscher E-Commerce-Unternehmen.
Warum kostet das 2.500 Euro?
Weil es sich nicht nur um eine Analyse handelt, sondern Onboarding einschließlich einer strukturellen Bewertung eines Live-Systems mit Plugin-Landschaft, Integrationen und Risiken. Das spart später Wochen an Blindflug, unnötige Tickets und teure „Trial and Error“-Updates.
Ist das auch sinnvoll, wenn die Migration „eigentlich fertig“ ist?
Ja. Genau dann beginnt häufig das Abdriften: neue Plugins, mehr Tracking, neue Anforderungen. Stabilisierung ist der Schritt, den viele überspringen – und später teuer nachholen.
Was passiert danach?
Sie haben einen Strategieplan. Dann entscheiden Sie: Schnelle Erfolge, Stabilisierung, Performance, SEO. Umsetzung als Projekt, damit es planbar bleibt.
Müssen wir alles neu bauen?
Fast nie. In der Regel geht es um Priorisierung, Entlastung, Stabilität und saubere Struktur – nicht um „Reset“.
Wie schnell sieht man Ergebnisse?
Oft innerhalb weniger Wochen: weniger Fehlermeldungen, mehr Ruhe im Betrieb, planbare Updates. Konversions-/SEO-Effekte hängen vom Umfang der Maßnahmen ab – ohne Stabilität fällt jedoch alles andere schwer.
Wenn Sie Shopware 6 nicht nur betreiben, sondern wieder kontrolliert weiterentwickeln möchten, ist dieses Audit der sauberste Startpunkt.